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Hohkönigsburg besichtigen: wie kommt man hin und was gibt es zu sehen?

Kurz gesagt

Die Hohkönigsburg thront rund 750 m über der Elsässer Ebene in der Gemeinde Orschwiller und ist das meistbesuchte Monument der Region. Die mittelalterliche Burg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts unter Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut und lässt sich in 1,5 bis 2 Stunden besichtigen. Die Anfahrt führt über eine Bergstraße ab Selestat oder Saint-Hippolyte, das Parken ist in der Hochsaison schwierig: Das Absetzen durch den Fahrer direkt am Eingang ist die bequemste Lösung.

Die Hohkönigsburg zu besichtigen heißt, die berühmteste Silhouette des Elsass zu entdecken: eine Burg aus rosa Sandstein, kilometerweit sichtbar, auf ihrem Felssporn über der Weinstraße. Möblierte Säle, Bergfried, große Bastion und ein Panorama über die Elsässer Ebene bis zum Schwarzwald: Der Besuch will verdient sein, denn die Auffahrt ist kurvig und der Parkplatz in der Saison überfüllt. Dieser Leitfaden bündelt das Wesentliche: was die Burg ist, was es innen zu sehen gibt, wie man hinkommt, die besten Tipps und die Ziele, die sich am selben Tag kombinieren lassen.

Die Hohkönigsburg, das meistbesuchte Monument im Elsass

Die Hohkönigsburg überragt die Elsässer Ebene aus rund 750 m Höhe, auf dem Gebiet der Gemeinde Orschwiller zwischen Selestat und Saint-Hippolyte. Die im 12. Jahrhundert gegründete mittelalterliche Burg, nach einer Belagerung im Dreißigjährigen Krieg verfallen, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts unter dem deutschen Kaiser Wilhelm II. wiederaufgebaut, der sie zum Symbol der kaiserlichen Macht im damals annektierten Elsass machen wollte. Dieser gut dokumentierte Wiederaufbau zeigt eine Bergfestung, wie sie am Ende des Mittelalters ausgesehen haben könnte. Das Ergebnis spaltet mitunter die Historiker, begeistert aber die Besucher: Die Hohkönigsburg ist heute das meistbesuchte Monument im Elsass und eines der meistbesuchten Frankreichs.

Was es in der Burg zu sehen gibt

Der Rundgang führt komplett durch die Anlage, von der Zugbrücke bis zur großen Bastion. Die Stationen, die man nicht verpassen sollte:

  • Die möblierten Räume: Waffensaal, Küchen, Wohnräume und ein Festsaal mit Holzvertäfelungen und bemalten Dekors, die das Leben einer Bergburg lebendig machen.
  • Der Bergfried und die Wehrgänge: Sie zeigen das Verteidigungssystem mit befestigten Toren, Fallgitter und Kanonen.
  • Die große Bastion: Die Artillerieplattform am Westende bietet den spektakulärsten Blick der Anlage.
  • Das Panorama: Bei klarem Wetter reicht der Blick über die Elsässer Ebene, die Vogesen, den Schwarzwald und bis zu den Alpen.
  • Der mittelalterliche Garten und der umliegende Wald, um den Besuch außerhalb der Mauern zu verlängern.

Wie man zur Hohkönigsburg kommt

Die Burg erreicht man über eine kurvige Bergstraße, entweder ab Selestat über Kintzheim oder ab Saint-Hippolyte von Süden. Rechnen Sie mit etwa 25 Minuten ab Selestat und 30 bis 40 Minuten ab Colmar. In der Saison verbindet ein Shuttle den Bahnhof Selestat mit der Burg, praktisch für Besucher ohne Auto, allerdings mit begrenztem Fahrplan. Der eigentliche Schwachpunkt ist das Parken: Die Parkplätze ziehen sich unterhalb der Burg an der Straße entlang und sind in der Hochsaison schnell voll, was mitunter einen Fußmarsch bergauf bedeutet. Genau hier liegt der große Vorteil des Privatfahrers: FJ13 setzt Sie direkt am Burgeingang ab und holt Sie nach dem Besuch wieder ab, ohne Parkplatzsuche und unnötige Wege. Den ganzen Tag planen Sie bequem über den Online-Planer.

Besuchstipps, Tickets und Öffnungszeiten

Ein paar einfache Regeln verbessern den Besuch deutlich. Kommen Sie früh am Morgen gleich zur Öffnung oder am späten Nachmittag: Zwischen 11 und 16 Uhr ist der Andrang von April bis Oktober am größten. Planen Sie 1,5 bis 2 Stunden für den Rundgang ein. Tragen Sie gutes Schuhwerk: Pflasterböden, Treppen und unebene Passagen wechseln sich ab. Selbst im Hochsommer bleibt es hinter den dicken Mauern kühl und auf den Terrassen weht der Wind, eine leichte Jacke schadet nie. Bei den Tickets gilt: Öffnungszeiten und Preise ändern sich je nach Saison. Prüfen Sie die aktuellen Informationen und kaufen Sie Ihre Tickets auf der offiziellen Website der Burg, besonders am Wochenende und in den Schulferien.

Was sich mit der Hohkönigsburg kombinieren lässt

Die Burg lässt sich sehr gut mit den Zielen in Kintzheim am selben Berg verbinden: der Montagne des Singes, wo Berberaffen in Halbfreiheit leben, und der Volerie des Aigles mit Freiflugvorführungen von Greifvögeln in einer Burgruine. Familien füllen dort leicht die zweite Tageshälfte. Auf der Weinseite gehören die Nachbardörfer zu den schönsten der Weinstraße: Ribeauville mit seinen drei Burgen, das befestigte Riquewihr, Bergheim mit seiner mittelalterlichen Stadtmauer und Dambach-la-Ville mit seinen Grands Crus. Ein typischer Tag verbindet die Burg am Morgen, ein Mittagessen in der Winstub und zwei Dörfer mit Verkostung am Nachmittag: genau das Format unserer Burgen- und Dörfer-Touren.

Welche Jahreszeit ist die beste?

Frühling und Herbst bieten die beste Balance: weiches Licht, unter der Woche überschaubarer Andrang und oft klare Sicht. Der Sommer garantiert lange Tage, konzentriert aber die Besucherströme, weshalb sich der Besuch zur Öffnungszeit lohnt. Der Winter hat seinen eigenen Reiz, mit Nebel oder Schnee auf den Mauern und deutlich weniger Besuchern außerhalb der Feiertage. Der Blick auf die Alpen hängt vor allem von der Klarheit der Luft ab: Am häufigsten gelingt er bei Nordwind, im Winter und am frühen Morgen. Die Öffnungszeiten wechseln mit der Saison: Konsultieren Sie vor der Planung die offizielle Website.

Die Hohkönigsburg mit FJ13-Privatfahrer besuchen

Die Bergstraße, die vollen Parkplätze und die Weinprobe am Ende des Tages sprechen für die Formel mit Fahrer. FJ13 organisiert den Tag ab Colmar, Straßburg, Selestat oder Ihrem Hotel an der Weinstraße:

  • Absetzen direkt am Burgeingang, Abholung zur vereinbarten Zeit, ohne Parkplatzsorgen.
  • Limousine für 1 bis 3 Personen, Van für 4 bis 7 Personen.
  • Maßgeschneiderte Route mit Burg, Kintzheim und den Weindörfern, mit Verkostungen ohne Fahren.
  • Online-Buchung mit sofortigem Angebot über den Planer.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Besichtigung der Hohkönigsburg?

Planen Sie 1,5 bis 2 Stunden für den kompletten Rundgang von der Zugbrücke bis zur großen Bastion ein. Hinzu kommt der Weg vom Parkplatz, der in der Hochsaison ein Stück vom Eingang entfernt liegen kann.

Ist die Hohkönigsburg eine echte mittelalterliche Burg?

Die Anlage ist tatsächlich eine im 12. Jahrhundert gegründete mittelalterliche Burg, doch der heutige Bau geht auf den Wiederaufbau Anfang des 20. Jahrhunderts unter Kaiser Wilhelm II. zurück. Er zeigt eine Bergfestung des ausgehenden Mittelalters, möblierte Räume inklusive.

Wie erreicht man die Hohkönigsburg ohne Auto?

In der Saison verbindet ein Shuttle den Bahnhof Selestat mit der Burg, allerdings mit begrenztem Fahrplan. Am flexibelsten ist der Privatfahrer: FJ13 holt Sie in Colmar, Straßburg oder an Ihrem Hotel ab und setzt Sie direkt am Burgeingang ab.

Kann man von der Burg aus die Alpen sehen?

Ja, bei sehr klarem Wetter reicht das Panorama über die Elsässer Ebene und den Schwarzwald hinaus bis zu den Alpen. Die besten Bedingungen herrschen im Winter, bei Nordwind und am frühen Morgen.

Sollte man Tickets im Voraus kaufen?

In der Hochsaison, am Wochenende und in den Schulferien ist das empfehlenswert. Öffnungszeiten und Preise ändern sich je nach Zeitraum: Prüfen Sie die aktuellen Informationen und kaufen Sie Ihre Tickets auf der offiziellen Website der Burg.

Was kann man rund um die Hohkönigsburg unternehmen?

In Kintzheim, am selben Berg, runden die Montagne des Singes und die Volerie des Aigles den Tag ab, besonders mit Kindern. Auf der Weinseite liegen Ribeauville, Riquewihr, Bergheim und Dambach-la-Ville keine 20 Minuten entfernt.

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