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Was ist der Unterschied zwischen den 7 elsässischen Rebsorten?
Kurz gesagt
Das Elsass baut sieben Hauptrebsorten an: Riesling, Gewurztraminer, Pinot Gris, Pinot Blanc, Pinot Noir, Muscat und Sylvaner. Sechs ergeben Weißweine, von trocken bis edelsüß, und der Pinot Noir die Rot- und Roseweine. Riesling ist frisch und mineralisch, Gewurztraminer kräftig und aromatisch: die beiden gegensätzlichsten Profile.
Das Elsass hebt sich in Frankreich durch die Etikettierung nach Rebsorte statt nach Weingut ab. Sieben Hauptrebsorten machen den Großteil der Produktion aus, sechs weiße und eine rote. Ihre Unterschiede zu kennen hilft bei der Wahl von Verkostungen und Speisekombinationen. Hier ein Überblick über die sieben, von der frischsten bis zur aromatischsten.
Die frischen, trockenen Sorten: Riesling und Sylvaner
Riesling ist die Königsrebe des Elsass: trocken, straff, mineralisch, mit Zitrus- und Weißblütennoten und schönem Reifepotenzial. Er passt zu Fisch, Sauerkraut und Käse. Sylvaner, dezenter und leichter, ergibt einen erfrischenden Weißwein mit vegetalen Noten, ideal als Aperitif und zu Meeresfruchten. Das sind die trockensten Profile des Weinbaugebiets.
Die aromatischen Sorten: Gewurztraminer und Muscat
Gewurztraminer ist der ausdrucksstärkste: kräftig, mit Litschi, Rose und Gewürzen, mitunter edelsüß. Er passt zu Currys, kräftigem Käse und Desserts. Der Muscat d'Alsace, hier im Gegensatz zu anderen Regionen trocken, gibt die Frische der frischen Traube wieder. Frisch und duftig ist er ein großer Aperitifwein und Begleiter von Spargel.
Die Pinots: Pinot Blanc, Pinot Gris und Pinot Noir
Pinot Blanc ist geschmeidig und ausgewogen, leicht zu trinken, häufige Basis des Cremant d'Alsace. Pinot Gris ist voll und rund, mit Noten von Unterholz und Trockenfruchten, perfekt zu hellem Fleisch und Foie gras. Pinot Noir ist die einzige rote Rebsorte des Elsass: Er ergibt leichte Rotweine und Roses, mit der Erwärmung zunehmend strukturiert.
Grands Crus, Cremant und Kombinationen
Vier sogenannte edle Sorten, Riesling, Gewurztraminer, Pinot Gris und Muscat, können die Bezeichnung Grand Cru beanspruchen, auf 51 klassifizierten Lagen. Der Cremant d'Alsace, ein Schaumwein nach traditioneller Methode, stammt oft vom Pinot Blanc. Um diese Sorten zu entdecken, ist eine vergleichende Kellerverkostung, von der trockensten bis zur aromatischsten, die beste Einführung.
- Riesling: trocken und mineralisch, Zitrus und Weißblüten, zu Fisch und Sauerkraut.
- Sylvaner: leicht und erfrischend, vegetale Noten, als Aperitif und zu Meeresfruchten.
- Gewurztraminer: kräftig, Litschi, Rose und Gewürze, zu Currys und kräftigem Käse.
- Muscat d'Alsace: trocken und knackig, frische Traube, als Aperitif und zu Spargel.
- Pinot Blanc: geschmeidig und ausgewogen, häufige Basis des Cremant d'Alsace.
- Pinot Gris: voll und rund, Unterholz und Trockenfruchte, zu hellem Fleisch und Foie gras.
- Pinot Noir: einzige rote Rebsorte des Elsass, leichte Rot- und Roseweine.
Häufige Fragen
Welches ist die bekannteste Rebsorte des Elsass?
Riesling, die Königsrebe des elsässischen Weinbaugebiets. Trocken, mineralisch und lange lagerfähig, ist er auch eine der meistangebauten. Gewurztraminer, aromatischer, ist die zweite ikonische Sorte.
Was ist der Unterschied zwischen Riesling und Gewurztraminer?
Riesling ist trocken, frisch und mineralisch, mit Zitrus; Gewurztraminer ist kräftig und aromatisch, mit Litschi, Rose und Gewürzen, mitunter edelsüß. Es sind die beiden gegensätzlichsten Profile des Elsass.
Sind elsässische Weine süß?
Nicht unbedingt. Die meisten sind trocken, vor allem Riesling, Sylvaner, Muscat und Pinot Blanc. Gewurztraminer und Pinot Gris können je nach Cuvee und Jahrgang trocken oder edelsüß sein. Etikett und Winzer geben Auskunft.
Gibt es Rotwein im Elsass?
Ja, aus Pinot Noir, der einzigen roten Rebsorte der Region. Er ergibt leichte bis mittelkräftige Rotweine und Roses. Wärmere Lesen bringen zunehmend strukturierte Rotweine hervor.
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